KiPo 26: Reif für die Inseln
Kategorien: Podkost
Okinawa! Ein Überblick über die Südlichste Präfektur Japans. Dazu gibt es ein Interview mit Akira Kakinohana aus Okinawa. Und ich erzähle Euch die Entstehungsgeschichte von Karate.
Kommentare (12)









Kira meinte am 11.11.2005 um 5:33 Uhr:
Hi Kilian
Ganz kurz möchte ich hinweisen auf die Lage von Okinawa. Die Insel am südlichsten in Japan gehört nicht zum Okinawa, sondern zum Tokio.
Die Insel heißt "Okino-Torishima". Niemand wohnt da, aber es ist trotzdem sehr wichtig für Hoheitsgewässer.
Akira
Kilian Muster meinte am 11.11.2005 um 7:07 Uhr:
Lieber Akira,
Danke für den Tip! Ich habe jetzt auch einen Link zu Deiner Seite hinzugefügt.
以蔵 meinte am 11.11.2005 um 15:27 Uhr:
Hallo Kira,
ein tolles Interview muss ich sagen, endlich hatten ich und Marie die Gelegenheit, deine Stimme zu vernehmen. :)
Sehr informativ was du ueber Okinawa erzaehlt hast.
Ein sehr interessanter Familienname Kakinohana =Kakibluete
Grosses Lob aber auch an den Interview fuehrenden Herrn Muster. Es ist immer wieder sehr angenehm Ihrer Stimme zu lauschen Herr Muster.
Interessant das Sie Ihren Blog haben bewerten lassen.
Gruss
以蔵
以蔵 meinte am 11.11.2005 um 15:28 Uhr:
Hallo Kira,
ein tolles Interview muss ich sagen, endlich hatten ich und Marie die Gelegenheit, deine Stimme zu vernehmen. :)
Sehr informativ was du ueber Okinawa erzaehlt hast.
Ein sehr interessanter Familienname Kakinohana =Kakibluete
Grosses Lob aber auch an den Interview fuehrenden Herrn Muster. Es ist immer wieder sehr angenehm Ihrer Stimme zu lauschen Herr Muster.
Interessant das Sie Ihren Blog haben bewerten lassen.
Gruss
以蔵
Kira meinte am 11.11.2005 um 16:23 Uhr:
> Kilian-San
Kein Problem fuer Tipp!
Und Danke auch fuer den Link zu meinem Blog :-)
> Izou-San
Eigentlich ist der Name "Kakinohana" nicht super ungewoehnlich im Okinawa. Wir haben sogar den Ort, der "Kakinohana" heisst.
Wie man schon weisst, fuehlte ich mich etwas koemisch, wenn ich meine eigene Stimme gehoert habe.
Kira
Kilian Muster meinte am 12.11.2005 um 6:06 Uhr:
Wenn ich mich recht erinnere, schreibt man Deinen Namen "Kakinohana" 垣花, oder?
Das hieße ja dann Zaunblume, oder? (Mauerblümchen wäre auch nett, aber doch zu frei übersetzt ;-)
Kira meinte am 12.11.2005 um 19:52 Uhr:
Du hast Recht > Kilian-san.
Man schreibt meinen Namen "垣花".
Zaunblume oder Mauerblüchen wären doch okay. Ich mag persönlich den Namen von Zaunblume ;-)
以蔵 meinte am 14.11.2005 um 6:13 Uhr:
Hallo Kira,
ich kannte ja nicht das Kanji deines Familiennamens, deshalb dachte ich gleich an die Kakifrucht ;)
Thomas meinte am 14.11.2005 um 20:29 Uhr:
Hallo!
Den Beitrag ueber Okinawa fand ich sehr interessant, vor allem, weil ich da bisher noch quasi nix von wusste. Interview war auch gut, Du kannst das wirklich ;)
Aber eine Sache ist mir dann noch aufgefallen, zu der ich noch was sagen wollte. Und zwar geht es um die Bemerkung deines Gastes zu den Sexheften in Deutschland. Ihm gefiel es nicht so, dass dort Zeitschriften wie den Playboy dort einfach so im Laden rumstanden. Das verbluefft mich doch jetzt sehr, denn zum einen finden sich solche Hefte meisst doch noch in der eher hinteren Ecke des Ladens und zum anderen ist man da doch aus Japan ganz was anders gewohnt…
Kein Laden, kein Kiosk, kein Buchladen, bei dem einem nicht gleich ganz vorne Magazine und Mangas mit halbnackten bis quasi ganz nackten Teenagern entgegen kommen und selbst in den von aussen etwas dezenteren Heften finden sich dann meist ein paar Softpornobilder, dubiose Anzeigen usw.
Und wenn man dann mal in entsprechende Mangas schaut, dann ist das doch in der Darstellung oft hart an der Grenze zur Perversion, blutjunge Maedchen, Maenner udn Frauen mit ueberdimensionierten Geschlechtsteilen, die Sexszenen wirken oft wie Vergewaltigungen, jedenfalls sehen die Frauen oft sehr gequaelt aus, saemtliche Koerperfluessigkeiten spritzen durch die Gegend… Gunda wird da richtig schlecht, wenn sie sowas sieht. Und das ist alles frei zugaenglich an jeder Ecke zu haben. Ich glaube nicht, dass sowas in Deustchland legal frei verkaeuflich ist. Und in Amerika habe ich letztens viel harmlosere Importmangas schon mit Aufklebern gesehen "Achtung jugendgefaehrdender Inhalt!".
Dann gibt es in vielen Buchlaeden noch diese Softpornobuecher mit nackten Maedchen und Kindfrauen, da muesste man in Deutschland wohl schon in einen Sexshop gehen, um das zu bekommen.
Wie auch immer, wie man sich dann ueber Sexhefte in Deustchland aufregen kann, die zumindest auf dem Titelbild nur deutlich als Erwachsene zu erkennende Damen abbilden, verstehe ich nicht so ganz. Das Gefuehl, was akzeptabel ist, scheint mir da in beiden Laendern doch sehr, sehr unterschiedlich zu sein.
Ich stehe jetzt jedenfalls vor dem Problem, dass ich zu Weihnachten einem 12jaehrigen Maedchen ein Mangaheft mitbringen soll und sicher gehen muss, dass es auch wirklich jugendfrei ist…
jonas meinte am 15.11.2005 um 12:38 Uhr:
Hi, wieder mal ne gute Folge…
Meine Favoriten sind dennoch die allerersten Folgen…waren noch irgendwie anders. Da hast du fast durchgehend erzählt. Gefällt mir persönlich sehr gut, da es fast wie ein Gespräch mit dir ist! Würd mich freuen wenn du wieder ein BISSCHEN in diese Richtung rutschen könntest.
Trotzdem mein lieblings Podcast =)
Kilian Muster meinte am 15.11.2005 um 16:39 Uhr:
Lieber Jonas,
Erst einmal danke für das Lob. Ja anfangs gabs noch so viel zu erzählen, da konnte ich einfach Adlib loslegen und mehrere Podcasts damit füllen. Aber es wird natürlich immer schwieriger Themen zu finden, weil ich selbst auch den Alltag mit anderen Augen sehe, als ein Deutscher, der noch nie in Japan war. Ich habe das staunen hier leider ein wenig verlernt (Macht der Gewohnheit). Darum bin ich auch immer froh über Themenvorschläge. Allerdings bin ich auch nicht allwissend, und bei Themen zu denen ich recherchieren muß, kann ich halt nicht einfach loslegen, da muß zwangsläufig ein Skript her, und dann geht die Spontaneität etwas verloren.
In der nächsten Episode erzähle ich allerdings mal wieder Adlib, wie sichs denn so in meiner Umgegend lebt, da könntest Du vielleicht auf Deine Kosten kommen. Ich möchte in Zukunft Kilians Podkost mehr in zwei Teile teilen, einen »redaktionellen« Teil und einen improvisierten Teil, um die Balance zu halten. Ich habe nämlich meine alten Episoden angehört und bin auch zum Schluß gekommen, daß ich wieder etwas freier sprechen sollte.
Auch möchte ich wieder ab und zu Japanische Sprichwörter vorstellen. Und die Episoden etwas vielseitiger gestalten, jetzt, wo sich mein Leben wieder etwas normalisiert hat.
Kilian Muster meinte am 16.11.2005 um 8:04 Uhr:
Was die Sexhefte betrifft. Tja, ich weiß ja nicht, vielleicht ist das ja in Okinawa anders, als in Tokyo. Ich finds auch nicht so wild, wenn in Deutschland in aller öffentlichkeit ein Beate Uhse Laden ist, wo man noch dazu steht, als wenn man in Japan Sexläden unter dem Label »Scherzartikelladen« laufen lassen muß, weil soweit ich weiß, offiziell der Verkauf von Sexartikeln verboten ist. Dildos gelten offiziell hier als Kokeshi, bzw. Scherz-Kokeshi. Darum haben die meisten auch ein Gesicht.
Offiziell ist ja auch jegliche Abbildung von Schamhaaren und selbstverständlich Geschlechtsteilen verboten in Japan. Darum erfreut sich die Druckindustrie einer solchen Beliebtheit der Softpornos. Und das beste ist, weil man im Prinzip nichts zeigt, kann man sogar minderjährige mit drannehmen (in Japan ist man ab 20 volljährig, ich glaube, man gilt aber ab 18 as sexuell mündig, oder so… könnte mich irren). Dann hat man zwar blutjunge Mädchen im Bikini oder in Unterwäsche, also alles legal, aber in dermaßen eindeutigen Posen, daß einem nichts mehr einfällt.
Diesen ganze Fetisch um immer jünger werdende Mädchen als Sexobjekte zu verkaufen finde ich sowieso äußert gefährlich, und sollte wirklich verboten werden. Die ziehen sich da eine neue Generation von Pädophilen auf, und am Ende ist das Gejammer groß, wenns Zwischenfälle in der Richtung gibt. Das ist doch alles selbergestrickt, erst die Jungs von jung auf darauf programmieren, daß blutjunge Mädchen immer geil und willig sind, und dann glauben, das ginge so ohne weiteres an denen vorbei. Da hakts doch gewaltig.