KiPo 50: Julianne Interview
Kategorien: Podkost, Podkost TV
Hier also das langversprochene Interview mit Julianne. Das ganze im englischen Original mit deutschen Untertiteln.
Julianne ist Vokalistin hier in Japan und verdient ihr Brot mit eigenen Konzerten, TV Werbespots, Auftritten in Piano-Bars und dem Verkauf ihrer CDs.
Wer ihre Musik mag, kann sowohl CDs als auch Audiodateien über die Links unten erwerben.
P.S.: Entschuldigt die Blinker im Video, das muß beim Konvertieren passiert sein, habe jetzt aber keine Lust nochmal meinen Mac 4 Stunden lang neu konvertieren zu lassen.
Kommentare (29)
Links zu dieser Episode:
- Julianne @ CD Baby Ihr Album »Timeless« als CD.
- Julianne @ iTunes Music Store Ihr Album »Timeless« im iTMS.
- Ambrozia Diskographie und Hörbeispiele von Juliannes anderer Band.
- AMBROZIA/AFTERHOURS Musikvideo für den Ambrozia Song »Afterhour« auf YouTube
- AMBROZIA/Plastic Love Musikvideo für den Ambrozia Song »Plastic Love« auf YouTube









Norbert meinte am 09.10.2007 um 1:36 Uhr:
Wunderbares Interview, Kilian! Vielen Dank insbesondere für die viele Arbeit, die dahinter steckt (vor allem die Untertitel!) Freue mich schon auf das nächste Video-Interview in Allemanisch (wird das eigentlich mit zwei "LL" geschrieben....?). Hoffentlich ebenfalls mit Untertiteln - sonst "ich nix verstehen". Dein bisher Off verschwundener Dauerhörer der ersten Stunde. Lieben Gruß nach Japanien Norbert
Kilian meinte am 09.10.2007 um 2:18 Uhr:
Alemannisch schreibt man eigentlich mit einem "l". Die Schreibung kommt von der älteren Form »Alamannen« und meint den historischen Stamm, im Gegensatz zur »Alemannen« mit der meistens die Zugehörigen des alemannischen Dialektsprachraums bezeichnet werden.
Das alemannische Interview werde ich wohl nicht untertiteln, weil das eine riesen Arbeit ist.
Ich habe noch ein Interview auf Japanisch in Petto, das ich natürlich untertiteln werde, aber so lange ich mich »uf Dütsch« unterhalte, bitte ich alle nicht Dialektsprecher um Verständnis…
Vielleicht nehme ich das Interview auch zweimal auf… Mal schauen.
Lupin meinte am 09.10.2007 um 12:38 Uhr:
Boah, das war sicher nen Haufen Arbeit >.
Basti meinte am 10.10.2007 um 0:32 Uhr:
Sehr schön gemacht und vor allem interessant!
Mir ist bei den ganzen Videos aufgefallen, dass du ja nicht gerade von der Größe her dem Durchschnittsjapaner entsprichst - was in der U-Bahn sicher ungeahnte Sichten ermöglicht aber ich frage mich ob es schwer ist Kleidung in der passenden Größe zu finden. Vielmehr solche die einem dann auch noch gefällt.
Gruß Basti
Kilian meinte am 10.10.2007 um 1:56 Uhr:
In der U-Bahn ungeahnte Sichten? Willst Du mir da etwas unterstellen? ;-)
Es ist nicht einfach. Bei T-shirts ist es ja egal, da gibts auch Sondergrößen, bei Pullis und Hemden geht’s noch, aber bei den Hosen habe ich das Problem, dass die Japaner eine ganz andere Anatomie haben und der Schnitt einfach immer bescheuert aussieht (d.h. ich habe meistens den Bund fast auf der Brust), darum kaufe ich immer Hosen und Schuhe auf Vorrat, wenn ich Deutschland bin. Oder halt 100% Importartikel.
Da muß man aufpassen viele Hersteller aus Übersee verkaufen ja mittlerweile Kleidung, die für Japaner zurechtgeschneidert ist, es muss also schon reiner Import sein.
Fred meinte am 10.10.2007 um 8:00 Uhr:
Interessantes Interview, schöne Musik. Am Schluss denke ich allerdings, dass die gute Frau nicht Äffchen sondern die Band »The Monkeys« meinte. :D
Kilian meinte am 10.10.2007 um 22:52 Uhr:
Also, ich nehme an das war als Witz gemeint. Julianne sagte ja klar: »We’re the monkeys, we’re supposed to act up«. Das müßte eindeutig sein.
Bodo meinte am 11.10.2007 um 6:59 Uhr:
Hallo Kilian, vielen Dank für Dein hochinteressantes Video. Für mich aus einer anderen Welt, ich meine nicht nur Japan, sondern aus einer anderen Arbeitswelt. Viele Grüße Bodo
Basti meinte am 11.10.2007 um 7:16 Uhr:
Ich glaube es ist eher ungewöhnlich, dass die japanischen Schulmädchen bei der U-Bahnfahrt einen Kopfstand machen. :P Ich meinte also wirklich die freie Rundumsicht im Abteil, ehrlich ;)
Und was machst du dann, wenn du dir mal was Traditionelles überziehst wie beim Bon-Odori? Muss man dann zum Schneider oder sind die Dinger weit und lang genug?
Gruß
tille meinte am 11.10.2007 um 8:27 Uhr:
ich finde das interview etwas zu lang, trotz des auflockernden clips zur halbzeit. vielleicht liegts daran, dass die kamera fix ist, vielleicht lliegts daran, dass die jüngere Generaation nicht mehr die Ausdauer für sowas hat ;) wenn nicht wenigstens alle 10 sec. ein cut kommt. vielleicht wars ja a klei weng konschtruktiw...obwohl das mit dem cutten natürlich eine langwierige Angelegenheit isch...
Kilian meinte am 11.10.2007 um 8:31 Uhr:
So ein Happi (ja so heißt die Jacke, die man bei Omatsuri anzieht), ist riesig. Die gibts auch in wattiert laufen dann unter dem Namen »Hanten« (半天) für die kalten Toyko-Winter (kalt, weil die Häuser wenig isoliert sind).
Was ich beim Bon-Odori trug war ein Jinbei (甚平), den gibts auch in relativ großen Größen und ist auch durch den Schnitt bedingt eigentlich variabel zu tragen.
Kilian meinte am 11.10.2007 um 8:39 Uhr:
Frage an tille: Jetzt würde mich doch interessieren, ob Du Untertitel gelesen oder einfach das Englische direkt angehört hast. Könntest Du mir das noch verraten?
Ich weiß, ein 40 Minütige Interview ist lang. Allerdings tat ich mich schwer, da noch etwas rauszunehmen. Ja, vielleicht die Erwähnung von Aikido schien mir etwas überflüssig in dem Kontext, aber ich war dann zu faul, nochmal neu zu editieren.
Aber sonst? Wo speziell fandest Du das Interview langatmig?
kev meinte am 11.10.2007 um 11:41 Uhr:
ja mei ... :d 1)Dickes Lob an Kilian für die Muehe die er sich wieder einmal, so selbstlos wie er ist
Chrischan aus Osnabrück meinte am 12.10.2007 um 8:19 Uhr:
Schönen Dank für die viele Arbeit mit dem Untertitel, der für mich als Norddeutschen wohl eher ab der kommenden Folge notwendig wird. Ich bin auch Officina Fan, wenn sie auch blos 4 Schnitte besitzt bau ich sie gern in Kombination mit der Serifenversion in meine Printmedien ein :)
Aber mal zum Thema, das Interview war sehr interessant. Selbst wenn man mit der Musik von Julianne nicht ganz so viel anfangen kann ist der Dialog an sich immer ein sehr unterhaltendes Mittel. Es ist weniger durchplant und daher auch irgendwie emotionaler.
Ich freue mich schon auf die kommende Folge, die Dauer der Wartezeit bis dahin ist mir nicht wichtig, es ist viel schöner eine solche Qualität in nem Podcast zu haben als einen vom Gewissen gedrängten "Künstler" zu sehen/hören.
Schöne Grüße, Chrischan
Anonymous meinte am 13.10.2007 um 5:48 Uhr:
Ich finde du hast dir sehr viel Mühe mit dem Cam-Interview gemacht. Da ich selber in meiner "Unizeit" einige Kamera-Interviews geführt habe weiß ich wie anspruchsvoll das ganze ist. Nun zu deiner Frage: Ich habe das Englische direkt angehört und den Untertitel nur sporadisch beachtet. Tja und nun die schwer zu gebende Antwort auf das Warum: - u.a. keine Zooms, keine Cuts, keine Perspektivwechsel/Standortwechsel(kompl. Ortswechsel der Cam,die das ganze spannender und abwechselungsreicher machen (40 min. "Standbild" ist einfach zu lang). - Du hast eine Sängerin zu Gast, die einen doch recht lockeren Eindruck macht: Warum sie nicht 'mal bitten ein bisschen was "life" zu singen?, sie hätte es bestimmt gemacht. Das interessiert mich als Zuschauer. Dann max. 10 Minuten Interview ( zu privaten Dingen - ruhig ein bisschen "unter die Haut" fragen, als auch zu Geschäftlichem (Lieder, Songs), zwischendurch einen Clip und etwas spontan Vorgesungenes - das wärs.
An deinen reinen audio podcasts habe ich NullKommaNull zu kritisieren!!! Da bist du einsame Spitze.
Kilian meinte am 13.10.2007 um 22:24 Uhr:
Und wie groß wäre dann Dein Kamerateam, mit all den verschiedenen Winkeln und Kamerawechseln? Ich glaube nicht, dass ich dann noch ein natürliches Interview machen könnte wenn ich (der ich allein bin), alle 20 Minuten zur Kamera springe, den Winkel wechsle nochmal testaufnahmen mache (um zu checken ob das Licht noch OK ist, da wir ja auch keine gescheite Beleuchtung haben) usw. Das würde doch den ganzen Fluss völlig abwürgen. Und vor allem bei Leuten die nicht gewohnt sind, gefilmt zu werden.
Technisch hast Du recht, aber vergiss nicht ich bin allein Interviewer und Kameramann und habe auch sonst keine richtige Filmausrüstung, also sind solche Sperenzchen beim besten willen ohne extra Kamerateam nicht drin.
Vom zoomen bei sprechenden Personen ist übrigens völlig abzuraten, das irritiert ungemein.
tille meinte am 14.10.2007 um 0:31 Uhr:
Ist schon klar, dass das alleine nicht machbar ist. Du wolltest wissen, warum es auf mich etwas langatmig wirkt - Gründe habe ich ja benannt. Deine Leistung wollte ich mit der Kritik nicht schmälern. Aber wenn halt keiner" 's maul uffmachd" bleibts so wie 's isch und dann gäbs keine entwicklung.
Kilian meinte am 14.10.2007 um 23:33 Uhr:
Klar, war ja auch völlig konstruktive Kritik. Falls meine Antwort oben etwas patzig rübergekommen sein sollte, mir gings an dem Tag so richtig schlecht, Husten bis der Kopf fast platzt usw. ich bitte also um Nachsicht.
Wenn ich als Fulltime-Podcaster mein Brot verdienen könnte, wäre ich schon lange auf Video umgestiegen. Dann würde ich auch vernünftig filmen. Es gibt ja so viel hier allein zu sehen, was man in einem Audio-Podcast einfach nicht rüberbringen kann...
Aber die Zeit hat man halt nicht. Wenn man Zeit kaufen könnte ich wäre der Erste, der die Familienpackung im Abo kauft.
Michael meinte am 16.10.2007 um 4:58 Uhr:
Respekt und Anerkennung, klasse Interview, war super interessant. Danke für die Mühe. Gruß Michael
Basti meinte am 16.10.2007 um 10:01 Uhr:
uiuiui schickes neues Outfit. Gefällt!
Passend zum in spätestens 2 Tagen erscheinenden 日本語 Podkast in Katakana, was?
;P
Gruß
Fabian meinte am 16.10.2007 um 13:48 Uhr:
Da steckt doch sehr viel Liebe und Zeit dahinter ! Sehr schön gemacht !
Kilian meinte am 16.10.2007 um 18:31 Uhr:
Freut mich, dass man nicht von weinen und von klagen überströmt wird...
Ich wollte einfach etwas neutraleres haben, als den schreienden Sumo. Ich fand das restliche Design etwas zu überladen.
Außerdem denke ich, dass die typische Farbkombination zu Japan wohl eher weiß/rot ist (Flagge) und nicht grün, und es sollte zu meinem Blog passen (das auch vor allem weiß, schwarz, grau und rot verwendet).
¥ama meinte am 22.10.2007 um 11:07 Uhr:
Die Seite passt schon ist ja eigentlich auch relativ egal, solange ich wieder mal deinem Podcast lauschen darf, "ne" ? Gruß Kevin ps. ich fang jetzt an 日本語 zu lernen
wem ich das wohl zu verdanken habe
Kevin meinte am 24.10.2007 um 9:22 Uhr:
ja bei mir ist er auch der Sündenbock, naja ok geplannt wars schon seit längerem
MfG ケビン
Jörg meinte am 26.10.2007 um 6:13 Uhr:
Ähm, vielleicht mache ich auch irgendwas falsch, aber mit deinem RSS-Feed kann ich deinen köstlichen Podcast nicht herunterladen. Ich konnte feststellen, dass die direkten Links zum runterladen auf das Verzeichnis "audio" verweisen und funktioniern, während der RSS-Feed versucht auf das Verzeichnis "pod" zuzugreifen, aus dem es aber nichts zu holen gibt.
Kilian meinte am 28.10.2007 um 19:04 Uhr:
@ Jörg
Danke für den Hinweis, da war wirklich ein Problem. Es müsste jetzt wieder funktionieren. Also die letzte version von Loublog ist völlig verbuggt… zum heulen.
Philip meinte am 29.10.2007 um 6:44 Uhr:
Hallo Kilian,
Super Interview, man könnte meinen, du machst nichts anderes. (Bei der Arbeit die drin steckt, wird es auch zeitweilig so gewesen sein:o)) Auch die Musik von Jullianne hat mir sehr gut gefallen. Ich werde mal der iTunes Store teste, da habe ich noch nie was gekauft. (Ich möchte aber für alle die anderen Kilianer anmerken, dass CD-Baby wirklich einen super Service bietet. Ich hatte mir dort, auch nach Kilians Vorstellung, die BrotherLove gekauft.)
Ich fand es auch mal schön, dich, Kilian, in bewegten Bildern zu sehen. Macht was her, kannst du öfter machen.
Auch möchte ich es nicht versäumen, das neue Seite-Layout zu loben. Mir gefällt es sehr.
Heike meinte am 19.01.2009 um 5:49 Uhr:
Mich hat es sehr viele Nerven gekostet. Denn das herunterladen des Videos war sehr anstrengend und es dauerte sehr lange, aber ich hab es geschafft. Und es war die Warterei auf jeden Fall wert. Wie viel Arbeit steckt denn in so einem Ding? Wie lange sitzt man da dran, bis es so aussieht? Jeder spricht hier immer nur, dass es eine Menge Arbeit ist, aber ich würde gerne mal konkret wissen, wie viel Arbeit bzw. wie viel Zeit man da wirklich reinstecken muss.
Kilian meinte am 19.01.2009 um 18:25 Uhr:
Also in diesem Fall war erst einmal das Shooting, das waren etwa 1.5 bis 2 Stunden. Ist schon lange her. Die Fragen habe ich mehr oder weniger stante pedes erfunden, also keine Vorbereitungszeit.
Das Übertragen von der DV Kamera alleine dauerte knapp 2 Stunden (na gut, das lief unbeaufsichtigt). Das Kürzen und Zurechtschneiden des Interviews sind auch nochmal ein paar Stunden extra. Fürs Untertitlen musste ich erst einmal den kompletten Englischen Text heraushören und rausschreiben, das wären so 4 Stunden oder sogar mehr (habs nicht gestoppt ;-), man muss ja alle paar Wörter anhalten, zurückspulen, nochmal abspielen etc.
Die Übersetzung dauerte so Pi mal Daumen auch ein paar Stunden und dann ging das re-writing los, weil ja die Deutsche übersetzung
a) Leicht zu lesen sein und daher aus einfachen Sätzen bestehen muss und
b) Maximal zwei Zeilen pro Texblock sein darf und trotzdem mit dem Tempo des Sprechers übereinstimmen muss (man will ja nicht einen Untertitel von einem Kommentar lesen, der vor zwei Minuten gemacht wurde).
Wenn ich vollzeit daran arbeiten würde, würde ich mal eine knappe Woche veranschlagen (denn schließlich müssen die Untertitel alle noch mit Final Cut Express in das Interview eingefügt und getimed werden werden. Ich fing erst mit iMovie an, nur um festzustellen, dass es für Untertitelorgien von 30 Minuten und länger einfach nicht geeignet ist. Also da habe ich noch Zeitverlust von etwa 3 Stunden oder so. Gottseidank habe ich früher 5 Jahre lang Videoediting gemacht und kenne alle Keyboard-Shortcuts für Final Cut Pro, so war die Eingewöhnungszeit für Final Cut Express gleich null.
Mich hat das ganze schlußendlich neben dem Beruf etwas mehr als drei Wochen gekostet, fast jeden Abend, jede Mittagspause soweit möglich und auch teilweise an Wochenenden über längere Zeit.